2036 -2040 -2044
Endspurt in Nordrhein-Westfalen und Kiel: Die Referenden in KölnRheinRuhr und Kiel enden an diesem Sonntag, den 19. April 2026.

26.10.2025: MÜNCHEN HAT JA GESAGT!!!
Wir „sportlichen Sammler“ sind dabei!

Rostocks Bürgerschaft hat ebenfalls mit JA gestimmt. Rostock-Warnemünde bewirbt sich als Partner für die Segelwettbewerbe.

Erstes Bürgerforum mit der Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport in MV und Gleichstellung Stephanie Drese am 8.12.2025 – wir waren mit zwei „Beobachtern“ dabei



Die Informations-Broschüre Rostock-Warnemündes
Zu den Webseiten der deutschen Bewerber
BERLIN

Nordrhein-Westfalen – Rhein-Ruhr

Zur Abstimmung: München wird nicht allein sein. Das in Nordrhein-Westfalen abgehaltene Referendum ergab eine starke Unterstützung für eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Vier Millionen Bürger waren in 17 Gemeinden der Region zur Abstimmung aufgerufen, darunter Köln, das Zentrum des Projekts. Insgesamt nahmen 1,4 Millionen Menschen teil, was 32 % der Wahlberechtigten entspricht, und das „Ja“ gewann mit über 60 %.
Bis zu 76,29 % Ja-Stimmen in Aachen. Das „Ja“ gewann in allen betroffenen Städten deutlich. In Dortmund gewann das „Ja“ mit 68,27 %. Noch höher fiel das Ergebnis in Duisburg (72,95 %), Wuppertal (72,2 %), Mönchengladbach (74,45 %), Gelsenkirchen (74,19 %), Recklinghausen (72,85 %) und Aachen (76,29 %) aus. Dieses Ergebnis sendet ein starkes Signal, sagte Stephan Keller, Oberbürgermeister von Düsseldorf, wo die Ja-Stimmen 67,24 % erreichten. Dieses klare Mandat ist sowohl Ermutigung als auch Verpflichtung. Nun gilt es, gemeinsam mit unseren Partnerstädten den nächsten Schritt hin zu nachhaltigen, modernen und verantwortungsvollen Spielen zu gehen. Wir bauen auf der bestehenden Infrastruktur, der Nähe der Austragungsorte und der gemeinsamen Planung mit den lokalen Gemeinden auf. »
Außerhalb der Region stimmte auch Kiel, ein Anwärter auf die Ausrichtung der Segelwettbewerbe, mit 63,5 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 29,1 % mit Ja. Die Stadt könnte somit nach 1936 und 1972 ihre dritten Olympischen Spiele erleben. In Köln hielt die Spannung den größten Teil des Abends an, bis sich schließlich ein klares Ja durchsetzte: 57,39 % der Wähler unterstützten die Bewerbung, die Wahlbeteiligung lag bei 39,7 %. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, gratulierte noch vor der endgültigen Auszählung zu einem „eindringlichen Ja“ zur Unterstützung der Olympischen und Paralympischen Spiele: „Das Vertrauen in die Menschen hat sich ausgezahlt. Die Wahlbeteiligung ist so außergewöhnlich hoch, dass die Auszählung an einigen Orten noch andauert.“
Ein Wermutstropfen jedoch: In Herten, der als Austragungsort für das Mountainbike-Rennen vorgesehenen Stadt, wurde das Quorum nicht erreicht. Zwar gab es eine überwältigende Mehrheit für das „Ja“ (73,79 %), doch war die Wahlbeteiligung unzureichend (12,55 %, während das erforderliche Minimum bei 15 % lag). Die Ruhrgemeinde ist damit aus dem Rennen, sodass bis Juni eine Alternative gefunden werden muss. Wir stehen vor einem Dilemma. Die Zahl der Befürworter in Recklinghausen ist eindeutig: Die Einwohner unserer Stadt wollen die Olympischen Spiele. Allerdings war das Thema an die Zusammenarbeit mit Herten geknüpft, die nun nicht mehr möglich ist. Für die Stadtverwaltung stellt das Ergebnis in Recklinghausen dennoch ein klares Mandat dar, die gemeinsame Olympiabewerbung der Region weiterhin zu unterstützen“, kommentierte der Bürgermeister von Recklinghausen, Axel Tschersich.
HAMBURG

KIEL



